Im Juli 2026 ist Mailo bei mir eingezogen: Australian Shepherd, rot-merle, blaue Augen, und ungefähr so ruhig, wie man sich das bei einem Hütehundwelpen vorstellt.
Was danach kam, war der eigentliche Auslöser. Ich habe angefangen zu rechnen, Erstuntersuchung, Impfungen, Wurmkur, Kastration irgendwann, und dann das Szenario, an das niemand denken will: ein verschluckter Fremdkörper, ein Kreuzbandriss, eine Notoperation am Wochenende. Tierarztkosten sind seit der Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte spürbar gestiegen, und im Notdienst gilt ohnehin ein Vielfaches des Regelsatzes.
Dann habe ich mir angesehen, was der Markt an Tierkrankenversicherungen hergibt, und war fassungslos, wie unterschiedlich die Bedingungen sind. Wartezeiten, jährliche Höchstgrenzen, Erstattung nach einfachem oder dreifachem Satz, Ausschlüsse für rassetypische Erkrankungen: Zwei Tarife, die im Preis fast gleich sind, können im Ernstfall Welten auseinanderliegen. Genau da wollte ich richtig gut werden.
Angefangen hat alles mit einem Hund.
Der wichtigste Satz zur Tierkrankenversicherung ist unromantisch: Sie muss abgeschlossen sein, bevor etwas passiert. Danach gilt jede bekannte Erkrankung als Vorerkrankung, und die ist in aller Regel ausgeschlossen.